43 Ei-laaf-doch

Das Team „Lauf doch“ oder wie die Hochhemer saache: Ei-laaf-doch ist natürlich auch wieder dabei, diesmal mit drei 24 Stunden Küken.

Läufer Nr. 1 ist Tobias Klaus. Er hat vor mehreren Jahren in seiner Wahlheimat „Franken“ aus bloßem „Konditionsbolzen“ die Freude am Laufen geworden. Was dazu geführt hat, dass auch schon die ersten Halbmarathons an seinen Füßen kleben. Nach mehreren 24 Stunden-Rennen als Motorsportler mit 4 Rädern, hat er 2013 das erste Mal den Kampf in Hochheim aufgenommen und ist dem Event seitdem treu geblieben.

Nummer 2 im Team ist Carola Bergelt. Noch immer eine geübte und begeisterte Marathon und Ultra Läuferin, die in den letzten vier 24 Stunden Events schon eifrig Erfahrung gesammelt hat. Klar dass sie diesmal wieder mit von der Partie ist. Zitat: „Wie könnte ich vergessen, welche Schmerzen ich erlitt; wie wenig Schlaf ich hatte; wie ich die Anstrengungen über 24h laufbereit zu sein, unterschätzt hatte; für wie verrückt mich jeder hielt, dem ich davon erzählte; wie begeistert ich von der Idee bin; wie viel Spaß wir hatten, wie motiviert jeder war und wie wichtig soziales Engagement ist.

Von diesen Erfahrungen angesteckt wurde Thomas Schrod, der Laufzwilling von Carola. Das Läuferleben von Thomas begann im zarten Alter von 8 Monaten im saarländischen Bierbach. Damals gelangt ihm das noch nicht so recht, was sein Vater – mit hessischen Wurzeln – dann so kommentierte: „Ei-Laaf-doch Bub“. Irgendwann hat es dann klick gemacht und seit fast 71 Jahren nimmt er alle Läufe mit, dies sich ihm so in den Weg stellen. Nun ist er schon das vierte Mal in Hochheim dabei. Carola konnte auch mühelos unseren „Rookie“ zur Anmeldung überreden: Sabine Vigneron. Die gebürtige Saarbrückerin lebt seit vielen Jahren in Frankfurt und ist eine ambitionierte Freizeitläuferin mit zahlreichen Marathons, Halbmarathons und Kurzdistanz-Triathlons in den Beinen, sowie ein paar Bergläufen (u.a. Pitz Alpine Trail Run). Nun stellt sich Sabine einer neuen Herausforderung, dem Hochhemer 24 Stunden Lauf.

Guido Schmitz, will nun endlich die vollen 24 Stunden schaffen. Er ist die Nummer 5 im Team, ein 52-jähriger Eifelaner, der eigentlich lieber im hügeligen Gelände läuft als auf dem Sportplatz und das nunmehr schon seit 34 Jahren. Auch er ist erprobter Marathonläufer. Inzwischen leicht übergewichtig?? und bequem geworden. Da kommt der 24 Stunden Lauf genau richtig, um sich mal wieder zu quälen.

Von Guido überredet, startet unser zweites Küken, Peter Stephan, 44. Während ihm die Halbmarathonstrecke am Herzen liegt, läuft er als bekennender Pfälzer am liebsten durch die Weinberge und den Pfälzer Wald. Aber für den guten Zweck tritt er auch gerne mal im Oval an und wenn es sein muss auch für 24 Stunden.

Läufer Nr. 7 ist Michael Wünsch. Alle guten Dinge sind drei, oh verrechnet, es sind ja schon 4 24 Stunden Läufe. Als Freizeitläufer mit gelegentlichen Marathon-Ausflügen auch dieses Mal wieder am Start. Fasziniert von der tollen Stimmung und dem guten Zweck stellt er sich wieder der sportlichen Herausforderung. Trotz der Tatsache, dass schwere Beine und Muskelkater nicht ausbleiben werden, freut er sich auf die 24 Stunden mit spendablem Publikum.

Weiter geht‘s mit Lutz Piesoldt. Tja der arme Kerl hat noch nie was gewonnen selbst Platzierungen im vorderen Feld jeglicher Wettkämpfe waren ihm bisher verwehrt (heul!). Im Ernst, Lutz ist ein motivierter Freizeitsportler, seine Vorliebe gilt dem Duathlon und dem Triathlon. Mehr als 150!!! Wettkämpfe hat er auf dem Buckel, aber in erster Linie geht es ihm nur um Spaß und Gesundheit. Aber ein bisserl Nervenkitzel gehört halt auch dazu, deshalb freut er sich wieder tierisch auf den 24 Stunden Lauf.

Den Abschluss bilden die Stürmer Britta und Jörg Sturm, waschechte Hochhemer. Beide laufen einfach nur zum Spaß, mal längere Strecken, mal einfach nur um die Kondition aufzubessern (Jörg dabei mit deutlich mehr Ehrgeiz und Disziplin). Richtwerte, Urkunden, Startnummern kännen sie nicht aufweisen, dafür sind sie aber beide Wiederholungstäter was den 24 Stunden Lauf in Hochheim angeht und somit ist es für sie Ehrensache dabei zu sein.

Uns allen gemeinsam ist neben der sportlichen Herausforderung die Motivation, dass durch das Engagement der Läufer, der Betreuer, des Organisationsteams, den freiwilligen Helfern und den vielen vielen Zuschauern am Ende des 24 Stunden Laufes wieder ein Erlös zusammenkommt, der die Arbeit des Antoniushauses unterstützt.

Wir werden alles geben und freuen uns schon jetzt über jede Anfeuerung und jede Motivationsspende für unser Team Ei-laaf-doch.